Uraltes Handwerk, moderne Accessoires

"Web-Design" aus der Sakkomanufaktur

Haere Mai, Fotografin

Retro, Upcycling, Glam – wer heute dem Trend folgen will, macht seinen eigenen. Aber warum sieht man dann nur so viele Outfits und Accessoires von H&M und Co.? Eine Handwebmeisterin stemmt sich gegen die Gleichschaltung der Mode. Durch Produkte, die normalerweise gar nicht mehr im Verkauf zu finden sind. Denn eigentlich galt es längst als ausgestorben: Das Web-Design.

Heutige Mode zeichnet sich vor allem durch zwei Dinge aus: Sie ist billig im Anschaffungspreis und nur für den Massenmarkt produziert. Denn fast jeder trägt gerne schöne Dinge: Mit der richtigen Kleidung, mit schönen Accessoires zeigen wir, wer wir sind. Wir können uns einfach wohlfühlen in unserer 'zweiten Haut'.

Doch zählt nur der schöne Schein? Viele Produkte sind schnell abgetragen und nicht lange haltbar: Modeanbieter wie Primark haben diese Philosophie zum Geschäftsmodell erhoben. Doch warum auch nicht? Zu verlockend ist es, ein schönes T-Shirt für drei Euro in den Warenkorb zu werfen, wenn es einem auch noch gefällt. Doch es gibt auch Modemanfakturen die sich gegen diesen Trend stellen.


Handtasche "Perle"

€ 214,95

Exklusives Einzelstück, Handarbeit

"Eine weltweit einzigartige Tasche ... " Mehr erfahren


Die Hamburgerin Maike Schambach gehört dazu. In ihrem Hamburger Atelier fertigt sie Sakkos, Kleider, Handy- und Handtaschen – per Hand.

„Wenn ich den ganzen Tag webe, ist das fast wie Meditation“, sagt die Desigerin. „Ich möchte Stoffe entwickeln, die es in der Industrie nicht gibt.“


'Webmeisterin', das klingt nach einem sehr alten Beruf – und das ist er auch.

Heute geht man davon aus, dass es bereits Weber in der Altsteinzeit gab und das Handwerk über Jahrtausende perfektioniert wurde. Doch dann kam die Industrialisierung und Maschinen übernahmen das Zusammenführen von Baumwolle, Seide oder Flachs.


Maike Schambach jedoch liebt ihren Beruf so sehr, dass sie ihn nicht aufgeben würde. Dazu braucht sie nur Kreativität, ausgefallene Rohstoffe – und einen über 100 Jahre alten Webstuhl.


Lifaa Kurzwissen

Was ist ein Weber?


Mit dem 1,50 Meter breiten Werkzeug kam Schambach 2007 in die Hansestadt. Dieses 'Accessoire' macht auch den besonderen Reiz des Ateliers im Hamburger Stadtteil Bergedorf aus. Etwas versteckt in einer Nebengasse hängen stylishe Kleider und Accessoires in einem modernen Laden – zusammen mit dem Holzgerät.


„Den Webstuhl habe ich aus einer ehemaligen VEB-Manufaktur gerettet“, erzählt die gebürtige Rostockerin. Das Handwerk selbst hat Maike Schambach von der Pike auf gelernt.


Dabei ist Weben harte körperliche Arbeit: Maike Schambach bedient einen Fußtritt an ihrem Webstuhl, dann gehen die Schäfte auseinander. Mit dem Ruck an einem Band schießt sie das Schiffchen mit der Spule durch die Fäden, sodass es rüttelt und klappert. Dann greift sie mit beiden Händen zu einem breiten Holzkamm und zieht ihn mit Schwung zu sich heran. Nun ist der Faden fest.

„Das hat schon was von Fitnessprogramm“, sagt die Webmeisterin die auch Betriebswirtschaftslehre studiert hat und lächelt. Doch was Schambach heute aus Zwirn und Faden kreiert sind keine Muster traditioneller Art – es ist völlig neues Web-Design.


Kissen "Magie"

€ 439,95

Exklusives Einzelstück, Handarbeit

"Leder von Rind, Büffel, Napal u.a. ..." Mehr erfahren


Dabei achtet die Weberin auf besonders hochwertigen Materialen: Cashmere, Seide und Wolle werden völlig unkonventionell mit Leder, Fell, Federn oder sogar Perlen verwebt. Dieser experimentierfreudige Material-Mix und die speziellen Webtechniken machen jedes ihrer Produkte unverwechselbar. Im wahrsten Sinne des Wortes: Jedes Stück ist ein Unikat.

Dabei entsteht nicht nur einfach ein Kleidungsstück, sondern langlebige Mode in allerhöchster Qualität. Schambachs Produkte sind Hingucker und Understatement zu gleich. Und obwohl im Herstellungsprozess aus der Zeit gefallen, erfüllen sie die Bedürfnisse der Fashionistas mehr als die Massenware: Die Accessoires sind nachhaltig, individuell, außergewöhnlich – und mehr als stylish.


Handytasche "Brilliant Brown"

€ 54,95

Exklusives Einzelstück, Handgeschnittenes Büffelleder

"Das Handy ist eines unserer wichtigsten Alltagsgegenstände geworden..." Mehr erfahren


Diese Qualität hat auch ihren Preis. „Die Herstellung eines Sakkos kann bis zu einer Woche dauern“, sagt Schambach. Ein Sakko kostet dann rund 1500 Euro. Abendkleider oder schicke Kostüme beginnen bei 500 Euro. Weil jedes Stück für den Besteller individuell hergestellt wird, gibt es auch keine Kollektionen.

Doch nicht nur Sakkos, Kostüme und Kleider bilden das Repertoire der kreativen Weberin. Auch Handtaschen, Handytaschen, Gürtel und Schmuck entspringen der kreativen Vorstellung der Hamburgerin.

Und diese stylishen Accessoires präsentiert Maike Schambach stolz auf lifaa.de.

Denn die Webmeisterin liebt ihre Arbeit genauso sehr wie ihre Produkte. „Es ist toll zu sehen, wie Zentimeter für Zentimeter ein neuer Stoff entsteht. Das fasziniert mich nach wie vor.“ Und diese Begeisterung will sie gerne weitergeben: Für alle Fashionistas, Retro-, Glam- wie Upcycling-Fans. Und Liebhaber außergewöhnlicher Accessoires.


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