Was du im Job von Spitzensportlern lernen kannst

von Sandra Stein

Job, Klettern, aufwärts

Höher, schneller, weiter: Sport und Beruf sind sich ähnlicher als man denkt. Sieg oder Niederlage hängen von der Einstellung und dem Glauben an sich selbst ab. Warum dich Kopfkino, Rituale und Routinen deinem beruflichen Ziel näher bringen erklärt Sandra Stein. Und das ganz ohne Schwitzen.

Leistungssportler bringen viel Talent und Begeisterung für ihren Sport mit. Doch wer es an die Spitze schaffen und dort bleiben will, für den reicht es nicht, begabt, perfekt trainiert und ideal ausgerüstet zu sein. Was macht also den Unterschied aus?


„Körperliche Fitness, Technik und eine Top-Ausrüstung sind Grundvoraussetzungen. Die mentale und emotionale Stärke […] ist jedoch der entscheidende Faktor für das Erlangen einer Medaille. Sieg oder Niederlage hängen in hohem Maße von innerer Einstellung und dem Glauben an sich selbst ab“, sagte dazu Antje Heimsoeth, ehemalige Leistungssportlerin und heute Mental Coach, in einem Interview.

Wenn ich das auf das Arbeitsleben übertrage, sind deine Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen die Basis für Erfolg. Entscheidend ist jedoch deine geistige Einstellung. Verbunden mit bestimmten Strategien sind diese Faktoren Grundstein für eine erfolgreiche Berufslaufbahn. Was davon kannst du dir für deine Karriere abgucken?




Vertraue auf die eigenen Fähigkeiten

Bevor Joachim Löw Mario Götze in der 88. Minute des WM-Finales 2014 einwechselte, gab er ihm einen Satz mit auf dem Weg: “Jetzt zeig der Welt, dass du besser bist als Messi.” Götze war es, der mit seinem Treffer in der 113. Minute das Spiel entschied und Deutschland zum fünften Weltmeistertitel schoss. Löws Worte haben den damals erst 22-jährigen motiviert.

Doch es war sein Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und in die Möglichkeit, das Spiel aus eigener Kraft zu drehen, die ihn zum Helden von Rio machten. Im Job bedeutet das, sich auf die eigenen Stärken und Talente zu besinnen, statt nach Fehler zu suchen. Es heißt vor allem, an sich selbst zu glauben. Denn wenn ich nicht an mich selbst glaube, warum sollte jemand anderes es tun?

Bodybuilder, Superman, Shirt

Gut gemacht, Junge!

 

Ebenso wichtig wie das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten ist regelmäßiges Selbstlob. Tatsächlich, hier sind ermunternde Selbstgespräche und Schulterklopfen auf… ja, die eigene Schulter erlaubt.

 

Das ist am Anfang vielleicht etwas befremdlich. Führ dir aber einmal vor Augen, wie du manchmal mit dir selbst umgehst. Du würdest nicht wollen, dass deine Freunde oder deine Vorgesetzten so mit dir umspringen. Statt dauernder Selbstkritik und Fokus auf die eigenen Unzulänglichkeiten, sag dir ruhig hin und wieder: “Das habe ich wirklich gut hingekriegt!”.




Erlaube dir ein bisschen Kopfkino


Expertin Heimsoeth bezeichnet das, was man Kopfkino nennen kann, als Zielvisualisierung. Insbesondere Skifahrer oder Rodler machen von dieser Methode Gebrauch. Zur Vorbereitung auf ein Rennen fahren sie die Strecke im Kopf ab.

Ähnliches kannst du vor einer Präsentation oder einem wichtigen Gespräch mit Kunden oder Vorgesetzten machen. Versetz dich mental in die anstehende Situation und versuche, sie so real wie möglich durchzuspielen. Sei dir dabei darüber im Klaren, welches Ziel du erreichen möchtest und überlege, auf welchem Wege das am besten gelingt.

Rituale und Routinen

 

 Viele Spitzensportler bereiten sich vor einem Wettkampf immer auf dieselbe Art vor. Auf Außenstehende wirkt das manchmal etwas marottenhaft. Doch feste Rituale und Routinen helfen dabei, sich zu fokussieren und kreisende Gedanken zum Stillstand zu bringen.

Nach einem langen Arbeitstag ist es wichtig abzuschalten. Vor einem entscheidenden Kundenmeeting geht es darum, Störfaktoren zu beseitigen und sich allein auf das Ziel des Gesprächs zu konzentrieren. Rituale und Routinen können das unterstützen – sei es ein täglicher Spaziergang nach Feierabend, Atemübungen oder ganz bestimmte Abläufe, bevor du dein Büro verlässt oder in eine Präsentation gehst.

Und zu guter Letzt: Plane Phasen der Erholung ein

Wer immer nur durchpowert und sich keine Pausen gönnt, dem schwinden irgendwann die Kräfte. Das ist beim Sport nicht anders als im Job. Regeneration ist bei Spitzensportlern daher fester Bestandteil ihres Trainingsplans.

Berücksichtige das genauso im Berufsleben: Nimm dir regelmäßig Auszeiten, nutze den Feierabend, um dich körperlich und geistig zu erholen und vergiss nicht, die Urlaubstage auch wirklich zu nehmen, die dir zustehen. Denn nur so bist du fähig, Höchstleistungen zu erbringen.

Dieser Text erschien zuerst im Jobspotting Journal


Über die Autorin:

Sandra Stein ist Content und Editorial Manager bei Jobspotting und schreibt regelmäßig zu Themen rund um Jobsuche, Arbeitswelt und Karriereplanung.

Jobspotting ist ein zwölfköpfiges Startup aus Berlin. Die Jobsuche bietet personalisierte Stellenempfehlungen aus dem gesamten Netz, die den Fähigkeiten, Kenntnissen und Interessen der Nutzer entsprechen.


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